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Wünsche und Willen

Ich unterscheide ganz klar zwischen Wünschen und Willen:

Diese Unterscheidung ist wichtig, weil wir uns auch mit dem nicht gerade seltenen Fall auseinanderzusetzen haben werden, dass ein Mensch für einen Wunsch etwas tun zu müssen glaubt, das er eigentlich nicht tun will.

Der Idealfall ist natürlich, dass man das, was man für seine Wünsche tun zu müssen glaubt, auch tun will.

Der Willen unterteilt sich

Der Willen im Moment ist eine ganz spontane innere Größe jenseits aller Erklärungen und Begründungen: Er bezieht sich auf das, was ich jetzt im Moment will oder auch nicht will.

Der generelle Willen bezieht sich auf die grundsätzliche Bereitschaft zu einem Handeln - die aber nicht in jedem Moment mit dem Willen im Moment übereinstimmen muss.

Es gilt beides zu beachten - Wünsche und Willen - und beides in Übereinstimmung zu bringen.

Der Willen ist nicht zu verwechseln mit inneren spontanen Handlungsimpulsen. Diese können dem Willen entsprechen oder nicht.

Beim Überwinden von Grenzen geht es aber vor allem um den Fall, dass für das, was man will, keine spontanen inneren Handlungsimpulse da sind. (Sonst bräuchten wir nicht darüber reden.)

nächstes Kapitel: Grenzen überwinden