Die Verwirklichung einer Idee als Erfahrung

An diesem Beispiel sieht man perfekt eine ganze Reihe von Zusammenhängen:

Zunächst das Problem:

Rückenschmerzen!

Die Problemlösungsstrategie einer materiellen Weltsicht:

"Du musst mehr für deinen Rücken tun."

Schauen wir uns sozusagen unter dem Verhaltens-Mikroskop an, was ganz genau geschieht:

Es gibt bestimmte Auslöser, die zu bestimmten Reaktionen führen.

Auslöser:

Reaktionen:

Wir vollziehen jetzt praktisch den Ebenenwechsel von dem schon die Rede war, von der Resultat-Ebene zurück zur Erfahrungsebene:

Die Resultatebene ist direkt über die Erfahrung hinweggesprungen und hat sofort reagiert mit dem Ziel, die Rückenschmerzen ganz schnell irgendwie wegzumachen.

Die Erfahrungsebene ist

Rückenschmerz?

Nein, das ist nicht die Erfahrungsebene. Das ist lediglich der Auslöser.

Die Erfahrungsebene ist

"Ich schade durch mein Verhalten meinem Körper"

Was ist der Unterschied zwischen Auslöser und Erfahrung?

Die Erfahrung beinhaltet Auslöser, Gefühl und Idee. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Gefühl. Das Gefühl ist der Schlüssel zur Erfahrung: Da ist nicht nur der Rückenschmerz, sondern da ist vor allem auch das Gefühl, das er auf den Plan ruft: Das Gefühl des Versagens. Das Gefühl unzulänglich gewesen zu sein. Das Gefühl, es verbockt zu haben und jetzt die Quittung zu kassieren.

Die Erfahrungsebene wird meistens nicht gesehen, weil sofort der Sprung in die Ziel-Ebene erfolgt: "Ich muss mich mehr anstrengen, mein Verhalten zu ändern."

Aber die Erfahrungsebene ist "Ich schade durch mein Verhalten meinem Körper".

Das ist die Erfahrung und das ist gleichzeitig die Idee dahinter. Denn die Erfahrung ist ja die Verwirklichung ...

Den vollständigen Text finden Sie im Buch
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