Entwicklungsprozesse

Während ich hier sitze und schreibe, kommen allerlei Wahrnehmungen auf mich zu:

Es zerrt an mir und möchte, dass ich reagiere - dass ich mein Schreiben unterbreche, und die Mängel behebe.

Würde ich das tun, dann wäre das die Geburtsstunde einer ganzen Reihe von Problemen.

Ich würde beginnen, mich anzustrengen, alle die Fehler zu beheben. Ich würde aber vielleicht niemals fertig damit.

Die Alternative ist, dem natürlichen Fluss meines Schreibens zu vertrauen, so wie er sich ganz spontan zeigt und wie er eben meinen momentanen Entwicklungsstand repräsentiert.

Man muss hier folgendes sehen: Einige dieser Wahrnehmungen stimmen vielleicht und andere aber nicht. Und sehr wahrscheinlich stimmen sie nicht in der Form, wie ich sie wahrnehme.

Indem ich darüber hinweggehe, ohne darauf zu reagieren - aber auch ohne mich diesen Wahrnehmungen zu verschließen - wird ein Entwicklungsprozess über die andere Ebene in Gang gesetzt:

Den vollständigen Text finden Sie im Buch
nächstes Kapitel: die unzulässige Verallgemeinerung (Probleme)
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