Ein Gedankenexperiment

Ich verdiene Geld mit der Entwicklung von Software. Ein Softwareprogramm besteht aus vielen einzelnen Programmbefehlen.

Zum Beispiel

Stellen wir uns einmal vor, diese Programmbefehle würden eines Tages ein Bewusstsein entwickeln. Sie würden sich fragen:

Und sie würden versuchen, Antworten auf diese Fragen zu finden.

Dabei haben sie aber folgendes Problem:

Ihre Existenz ist an elektrische Impulse, Schaltkreise, Festplatten und Kabel gebunden. Sie sind Teil einer Welt, die in unserer größeren Welt zwar enthalten ist, von der aus aber unsere Raum-Zeit-Welt nicht sichtbar ist. Sie können sich durch Prozessoren, Computer und Netzwerke bewegen, aber nicht durch eine Landschaft, wie wir sie kennen.

Sie wissen nichts von mir, der ich vor der Tastatur sitze und sie eintippe. Sie wissen nichts von den anderen meinesgleichen, welche die Hardware entwickeln und bauen, aus denen sich ihre Welt zusammensetzt.

Sie wissen auch nichts von ihrer ewigen Existenz als Idee und dass sie in unzähligen anderen Systemen auch zum Einsatz kommen.

Und sie kennen nicht die Bedeutung der Softwareprogramme, die sich aus ihrem Zusammenwirken ergibt.

Viele von ihnen ahnen zwar, dass sie in ein größeres Ganzes eingebettet sind, aber nicht alle sprechen darüber, denn da gibt es auch jene anderen, die behaupten:

"Wahr ist nur, was als elektrischer Impuls erscheint und was sich in Volt, Ampere, Widerstand und Kapazität messen lässt."

Und diese bilden gerade die vorherrschende geistige Strömung.

Da erscheint es ziemlich lächerlich zu behaupten: "Es gibt den Andreas, der uns eingetippt hat".

Denn dann werden sie sofort gefragt ...

Den vollständigen Text finden Sie im Buch
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