Schlechtes Gewissen und gute Vorsätze

Eine Serie von sich wiederholenden Erfahrungen, die entweder komplett unerwünscht sind oder nicht so verlaufen, wie man das gerne hätte.

Zum Beispiel, man isst zu viel: Immer wieder nimmt man sich vor, doch nicht so viel auf einmal zu essen bzw. eher mit dem Essen aufzuhören und dann geschieht es doch immer wieder.

Jedes Mal, wenn es wieder so geschieht, setzt es ein - das schlechte Gewissen. Und damit auch der Drang, etwas zu unternehmen, damit es sich ändert: gute Vorsätze, irgendwelche Anstrengungen oder Selbstvorwürfe.

Das Problem dabei: Dass es als Reaktion auf die Erfahrung geschieht. Damit geschieht es als Reaktion auf die Idee hinter der Erfahrung.

Dadurch wird es die Erfahrung verstärken.

Das ist ja aber gerade nicht, was man will.

Was wäre die Alternative?

Sich einfach nur der Erfahrung öffnen und - so wie das eben möglich wird - nach und nach jeglicher Versuchung widerstehen, auch nur die kleinste Reaktion zu zeigen oder irgendetwas zu unternehmen. Reaktion meint hier irgendein ausgelöstes Handeln und nicht Reaktionen, die Teil der Erfahrung ...

Den vollständigen Text finden Sie im Buch
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