Die beiden Weltsichten im Überblick

Wir hatten uns schon mit einer der wesentlichen Fragen von Weltsicht beschäftigt:

Wer richtet sich nach wem? Der Geist nach der Materie oder die Materie nach dem Geist?

Freiheit bedeutet, Begrenzungen des eigenen Lebens auflösen und überwinden zu können, wo sie die persönliche Entfaltung blockieren.

Es ist klar, dass es für diesen Zweck von entscheidendem Vorteil ist, wenn sich die Materie nach dem Geist richtet (geistige Weltsicht).

Es ist dies aber nur eine von vielen Fragen, in denen sich die beiden Weltsichten unterscheiden. Die eigentliche Grundfrage ist noch eine andere:

Wer war zuerst da? oder: Wer ging aus wem hervor?

Hat sich der Geist aus der Materie entwickelt oder ist die Materie eine Schöpfung des Geistes?

Es ist eigentlich nicht korrekt, diese Frage in der Vergangenheitsform zu stellen, da der Prozess noch immer in vollem Gange ist und der Mensch dabei kräftig mitmischt.

Viele halten diese Frage für eine philosophische oder religiöse Frage, die mit dem täglichen Alltagsleben nicht wirklich viel zu tun hat. Und das ist ein folgenschwerer Irrtum!

Warum?

Der Mensch ist ein geistiges Wesen. Der Mensch ist Geist. Wenn der Geist die Materie erschafft, dann tut das auch der Mensch. Wenn er es aber nicht weiß, dann kennt er erst recht nicht die entsprechenden Zusammenhänge und kann sie auch nicht nutzen. Und wie wir noch sehen werden, wirken sich Mechanismen, über die man keine Kontrolle hat, auch oft genug zum eigenen Nachteil aus.

Wir werden uns deshalb in den folgenden Kapiteln damit beschäftigen, wie der Geist die Materie erschafft. Das müssen wir ganz einfach, wenn wir lernen wollen, diesen ...

Den vollständigen Text finden Sie im Buch
nächstes Kapitel: Schöpfung
Bitte unterstützen Sie das Projekt, wenn Sie von diesen Informationen profitieren konnten: