Die unzulässige Verallgemeinerung

Die unzulässige Verallgemeinerung ist ein weiteres Problemschema.

Es beruht auf einzelnen, eher unbedeutenden Vorkommnissen, die dann aber in der Schlussfolgerung zu einer neuen negativen Eigenschaft der Welt verallgemeinert werden.

Man bekommt eine Tasche gestohlen - kein wirkliches Problem - nur unbedeutende wenig wertvolle Sachen darin.

Die Schlussfolgerungen aber lauten:

Was hier vielleicht harmlos klingt kann sich sehr schnell in eine negative Schleife immer aufwendigeren sich-dagegen-Absicherns entwickeln. Immer neue Maßnahmen scheinen nötig, um sich und sein Eigentum zu schützen. Gleichzeitig beginnt sich die Erfahrung zu verwirklichen. Es treten Ereignisse ein, die bestätigen, das der Schutz notwendig ist - der verschärfte Schutz. Hier geht es nicht darum, die Tür zu schließen, wenn man das Haus verlässt. Hier geht es um Maßnahmen, die kein Ende mehr finden.

Ich gehe davon aus, dass man im Leben einer Reihe kleiner Geschehnisse begegnet, an denen sich zeigt, ob man an entsprechenden einschränkenden Ideen festklebt und sie zu einem Problem entwickelt oder ob man sie einfach vorüberziehen ...

Den vollständigen Text finden Sie im Buch
nächstes Kapitel: schlechtes Gewissen und gute Vorsätze (Probleme)
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